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Ein dediziertes Dashboard klingt nach Luxus – bis man es ausprobiert. Sobald du einen Blick auf Kraftstoff, Reifen, Delta, Flaggen und Gang werfen kannst, ohne dein Haupt-HUD in einen Weihnachtsbaum zu verwandeln, möchtest du kaum noch darauf verzichten.

Die gute Nachricht: Du brauchst keinen teuren Bildschirm. Viele Sim Racer verwenden ein altes Android-Telefon, ein iPad Mini oder ein günstiges Tablet als SimHub-Dashboard.

Was macht ein „gutes“ SimHub-Tablet-Dashboard aus?

  • Auf einen Blick ablesbar: Ein großer Gang und gut sichtbare Drehzahlen sind besser als winzige Diagramme.
  • Stabile Verbindung: WLAN, das nicht mitten im Rennen ausfällt.
  • Für das Rig geeignete Halterung: So positioniert, dass sie weder dein Lenkrad noch deine Monitore verdeckt.
  • Einfache Seiten: Eine für Sprintrennen, eine für Langstreckenrennen.

Wo du das Tablet montieren solltest

Die meisten entscheiden sich letztendlich für einen von drei Montageorten:

  • Direkt über dem Lenkrad: Ideal für schnelle Blicke und ein „echtes Auto“-Gefühl.
  • Zwischen Lenkrad und Monitoren: Gut, wenn deine Monitore nah beieinander stehen und wenig Platz vorhanden ist.
  • Seitlich: Eignet sich für Langstreckendaten wie Kraftstoff und Reifen, die du seltener überprüfst.

Wenn du ein wheelbase mit hohem Drehmoment verwendest, solltest du instabile Halterungen vermeiden – jede Bewegung wird zu Vibrationen, und Vibrationen machen die Anzeige unleserlich.

Was du anzeigen solltest, damit es dich beim Fahren unterstützt

Beginne mit diesen vier Werten

  • Gang (groß und zentral)
  • Drehzahl / Schaltlichter
  • Verbleibender Kraftstoff (oder verbleibende Runden)
  • Delta / Rundenzeit (optional, aber beim Training sehr hilfreich)

Füge anschließend wichtige Langstreckenwerte hinzu

  • Reifentemperaturen / Reifendrücke (falls dein Simulator diese Daten bereitstellt)
  • Bremstemperaturen (nützlich bei längeren Stints)
  • Flaggen, Strafen und Boxenstopp-Erinnerungen

Tipp: Wenn du feststellst, dass du das Dashboard länger als einen Sekundenbruchteil „liest“, solltest du es vereinfachen. Es sollte sich wie ein Blick in die Spiegel anfühlen – schnell und automatisch.

Tipps für Verbindung und Zuverlässigkeit

  • Halte das Tablet mit Strom versorgt: Lange Sessions können den Akku schnell entladen, insbesondere bei hellen Bildschirmen.
  • Verbessere das WLAN-Signal: Die Positionierung des Routers ist wichtiger, als du vielleicht denkst.
  • Schließe Apps im Hintergrund: Ältere Geräte laufen flüssiger, wenn sie nicht mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen müssen.
  • Jage keiner hohen Bildwiederholrate hinterher: Bei Dashboards ist Stabilität wichtiger als „FPS“.

Für das Rig geeignete Optionen

Sobald das Dashboard funktioniert, ist es verlockend, „nur noch eine Sache“ hinzuzufügen: Overlays, LEDs, haptisches Feedback … Wenn es dir genauso geht, lies den Leitfaden zum Kabelmanagement weiter unten, bevor die Aufrüstungsspirale beginnt.

Verwandte Leitfäden