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Neues Spiel, dasselbe Problem: Deine Hardware verschwindet entweder … oder sie steht dir im Weg. Bei Project Motor Racing geht es vor allem um Konstanz, Verkehrsübersicht und darum, 30, 60 oder manchmal 120 Minuten lang immer wieder dasselbe richtig zu machen. Komfort und Stabilität sind wichtiger als rohe force feedback-Festigkeit.

Versionshinweis: Project Motor Racing wurde am 25. November 2025 veröffentlicht

Dieser Leitfaden ordnet das Spiel der Hardware zu: Welches Cockpit sinnvoll ist, welcher Sitzstil zum Fahrstil passt und wie du über die Monitorposition nachdenken kannst, ohne es unnötig kompliziert zu machen.

Die wichtigsten Erkenntnisse für Project Motor Racing

  • Ausdauer-Sims bestrafen Unbequemlichkeit. Wenn du auf dem Sitz herumrutschst, verlierst du an Konstanz.
  • Dreifachmonitore (oder ein gut positionierter Ultrawide-Monitor) helfen mehr bei der Verkehrsübersicht als bei der Rundenzeit.
  • Wähle ein Cockpit, an dem sich Zubehör leicht ergänzen lässt: Schaltung, button box, Dashboards und Kabelmanagement.

Wahl von Wheelbase, Pedalen und Controller (und warum dein Cockpit wichtig ist)

Project Motor Racing läuft mit allem, vom zahnradgetriebenen Einsteiger-Lenkrad bis zu einer direct drive wheelbase mit über 20 Nm. Entscheidend ist, das Cockpit auf die erzeugten Kräfte abzustimmen.

  • Einsteiger-Lenkräder (Logitech G29/G923, Thrustmaster T248/T300) funktionieren am besten, wenn die Wheelbase-Halterung nicht wackelt oder sich durchbiegt.
  • Mittelklasse direct drive (Fanatec CSL DD, Moza R9/R12, Asetek La Prima) profitiert von einem steifen 8020-Cockpit, damit das force feedback sauber bleibt.
  • High-End direct drive (Simucube 2, Fanatec DD1/DD2, Asetek Invicta) erfordert ein steifes Chassis und ein stabiles Pedaldeck – andernfalls spürst du Flexibilität statt Details.
  • Wenn du eine Load-Cell-Bremse verwendest, verbessert die Cockpit-Festigkeit deine Rundenzeit oft mehr als ein Upgrade des Lenkmoments.

Cockpit-Wahl: Der Teil, der alles andere besser fühlen lässt

Ein gutes Cockpit erfüllt zwei Aufgaben: Es hält dein Lenkrad und deine Pedale fest, und es ermöglicht dir, in jeder Session dieselbe Sitzhaltung einzunehmen. Dadurch fühlt sich jedes Spiel vorhersehbarer – und macht mehr Spaß.

Rig-Empfehlungen von SimXPro

  • X80 GT Sim-Racing-Cockpit – Eine beliebte Profil-Cockpit-Wahl: steif genug für Load-Cell-Pedale und die meisten direct drive wheelbases.
  • XT120 GT Sim-Racing-Cockpit – Mehr Masse und Steifigkeit für Endurance-Sims, bei denen du Runde für Runde hart bremst.
  • XT160 - Schwarze Beschichtung – Eine robuste Plattform für wheelbases mit hohem Drehmoment, steife Pedale und jede Menge Zubehör (Buttonboxen, Dashboards usw.).

Sitz-Setup: Deine „Fahrposition“ ist eine Leistungseinstellung

Bei Endurance-Sims wird die Wahl des Sitzes besonders deutlich. Wenn der Sitz dich nicht ausreichend stützt, wirst du anfangen, ständig deine Position zu verändern – und daraus werden verpasste Scheitelpunkte. Entscheide dich für eine Unterstützung, mit der du auch lange Stints gut zurechtkommst.

  • Stelle die Sitzhöhe so ein, dass deine Oberschenkel unterstützt werden, du die Pedale aber weiterhin präzise dosieren kannst.
  • Verwende gleichbleibende Referenzpunkte: Markiere die Sitzschienen und Pedalpositionen, damit du sie wiederholbar einstellen kannst.
  • Wenn deine Schultern ermüden, bringe das Lenkrad etwas näher heran, statt fester zu greifen.

Sitzempfehlungen, die gut zu diesem Spielstil passen

Monitor-Setup: das schnellste „Gefühl“-Upgrade nach einem stabilen Rig

Beim Endurance- und GT-Rennsport ist Übersicht entscheidend. Triple-Monitore können das Verkehrsmanagement erleichtern, aber auch ein gut positionierter Einzelmonitor oder Ultrawide-Monitor kann bei begrenztem Platz eine hervorragende Lösung sein.

Optionen für Monitorständer

Diese In-Game-Einstellungen solltest du überprüfen (bevor du deine Hardware verantwortlich machst)

Diese Einstellungen dauern 5–10 Minuten und beheben normalerweise 80 % der Beschwerden nach dem Muster „Irgendetwas fühlt sich falsch an“:

  • FFB-Detail vs. Festigkeit: Bei langen Stints sorgt ein leichteres, informativeres Lenkrad für Vorteile.
  • Bremspedal-Kennlinie: Mache das Anbremsen an der Haftungsgrenze wiederholbar, ohne dass es ermüdend wird.
  • Blick nach links/rechts und Spiegelsteuerung: Belege sie so, dass du sie erreichen kannst, ohne das Lenkrad loszulassen.
  • HUD/relativ: Lass Verkehrsinformationen sichtbar, ohne deine Bremspunkte zu überladen.

Zubehör, das tatsächlich einen Unterschied macht

Für Project Motor Racing sind dies die Zubehörteile, die das Erlebnis in der Regel am stärksten verbessern:

  • Ein bequemer Sitz + Sitzschiene (für lange Stints und wenn mehrere Personen das Rig nutzen).
  • Eine ordentliche Kabelführung, damit sich während langer Sessions nichts verhakt.
  • Eine Monitorhalterung, die nach Erschütterungen oder Anpassungen ausgerichtet bleibt.

Kurze Checkliste vor deiner ersten ernsthaften Session

  • Kalibriere Lenkraddrehung und Pedalweg im Spiel (einmal erledigen und dann nicht weiter daran herumprobieren).
  • Stelle den Abstand zu deinem Sitz so ein, dass du das Bremspedal vollständig durchdrücken kannst, ohne dein Knie zu blockieren.
  • Bringe den Monitor näher heran, als du denkst, und senke ihn dann leicht ab, damit deine Augen ganz natürlich auf den Horizont blicken.
  • Fahre 10 Minuten lang langsame Runden, um das Muskelgedächtnis aufzubauen, bevor du eine Hotlap versuchst.

Ein einfacher SimXPro-Aufbau, der funktioniert (und wie du ihn aufrüstest)

Wenn du einen klaren Upgrade-Pfad möchtest: Lege zuerst deine Sitzposition fest (Sitz + Pedale), verbessere dann die Steifigkeit (Cockpit) und erweitere anschließend dein Sichtfeld (Monitor-Setup).

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