Ein Dashboard auf dem Smartphone oder Tablet ist eine der besten Komfortverbesserungen beim Simracing – wenn du es richtig platzierst.
Montierst du es zu niedrig, blickst du von der Strecke weg. Zu hoch verdeckt es deinen Monitor. Zu weit entfernt kannst du es nicht lesen. Zu nah wird es zu einer weiteren Ablenkung.
Die 3 besten Positionen für ein Dashboard (und für wen sie geeignet sind)
1) Direkt über dem Lenkrad
Das ist die Position aus dem „Rennwagen“. Sie ist normalerweise die beste Wahl, wenn:
- Du schnelle, winzige Blicke auf Gang, Drehzahl und Kraftstoff werfen möchtest.
- Du Autos mit unübersichtlichen Cockpits oder vielen Informationen fährst.
- Deine Monitore hinter dem wheelbase stehen und dort Platz ist.
Achtung: Die Unterkante des Monitors kann verdeckt werden oder es kann ein Bildschirm entstehen, den du unbewusst ständig ansiehst.
2) Zwischen Lenkrad und Monitoren
Das ist die Position für ein „aufgeräumtes Setup“. Sie eignet sich hervorragend, wenn du Triples nah am Lenkrad betreibst und das Dashboard ordentlich dazwischen platzieren möchtest.
Achtung: Vibrationen, wenn die Halterung instabil ist – besonders bei Drehmoment von direct drive-Systemen.
3) Seitlich
Für Langstreckenrennen und Strategie funktioniert diese Position überraschend gut:
- Kraftstoff, Reifentemperaturen, Bremstemperaturen
- Streckenkarte / Abstände zu anderen Fahrzeugen
- Erinnerungen an das Boxenstoppfenster
Achtung: Kopfbewegungen. Wenn du den Kopf drehen musst, ist es zu weit entfernt, um primäre Informationen anzuzeigen.
Zwei Regeln, die 80 % der Platzierungsprobleme lösen
- Regel 1: Du solltest das Dashboard mit den Augen ablesen, nicht mit dem Hals.
- Regel 2: Wenn Vibrationen das Bild unscharf machen, müssen deine Halterung oder dein Cockpit überprüft werden.
Dashboard-Inhalte: Was auf dem Bildschirm bleiben sollte
Die meisten Sim Racer landen bei denselben grundlegenden Informationen:
- Gang + Drehzahl in der Mitte
- Verbleibender Kraftstoff an einer Stelle, die du sofort findest
- Delta während des Trainings (optional bei Rennen)
Wenn du streamst, kann es verlockend sein, „alles“ anzuzeigen. Die besten Dashboards sind langweilig: übersichtlich, konsistent und schnell ablesbar.
Wann sich ein dediziertes Touchscreen lohnt
Tablets funktionieren. Smartphones funktionieren. Wenn du jedoch ein integriertes Dashboard möchtest, kann ein speziell entwickelter Bildschirm aufgeräumter wirken – besonders wenn du zusätzlich Buttonboxen oder haptische Komponenten verwendest.
- AlphaTecRacing Touchscreen Dashboard GT3 V2 – eine Dashboard-Option im Cockpit-Stil.
- AlphaTecRacing Touchscreen Dashboard Formula V2 – ein Layout im Formel-Stil.
Wie auch immer du dich entscheidest: Betrachte die Halterung als ein entscheidendes Bauteil. Ein Dashboard, das du beim Bremsen nicht lesen kannst, ist nur Dekoration.
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