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Zwei Rennspiele können ähnlich aussehen – bis du versuchst, sie direkt nacheinander zu fahren. Der Fahrstil verändert, wie du sitzt, wie du bremst und sogar, wie nützlich Triple-Screen-Setups oder eine Handbremse wirklich sind.

So unterscheiden sich diese Spiele (und warum dein Rig darauf achten muss)

  • Monster Jam Showdown: Große Lenkeingaben und Bodenwellen. Ein Cockpit, das sich nicht verdreht, sorgt für ein berechenbares Lenkverhalten.
  • ExoCross: Große Lenkeingaben und Bodenwellen. Ein Cockpit, das sich nicht verdreht, sorgt für ein berechenbares Lenkverhalten.

Die Regel „ein Rig für beide“

Wenn du ein Setup für beide Spiele möchtest, achte zuerst auf die Verstellbarkeit (Sitzschiene + Pedalabstand), dann auf die Steifigkeit (Lenkrad- und Pedalhalterungen) und anschließend auf dein Bildschirm-Setup.

Auswahl von Wheelbase, Pedalen und Controller (und warum dein Cockpit wichtig ist)

Monster Jam Showdown, ExoCross laufen mit allem von einem zahnradgetriebenen Einsteiger-Lenkrad bis zu einer direct drive wheelbase mit mehr als 20 Nm. Entscheidend ist, das Cockpit auf die erzeugten Kräfte abzustimmen.

  • Einsteiger-Lenkräder (Logitech G29/G923, Thrustmaster T248/T300) funktionieren am besten, wenn die Wheelbase-Halterung weder wackelt noch nachgibt.
  • Mittelklasse direct drive (Fanatec CSL DD, Moza R9/R12, Asetek La Prima) profitiert von einem steifen 8020-Cockpit, damit das force feedback sauber bleibt.
  • High-End direct drive (Simucube 2, Fanatec DD1/DD2, Asetek Invicta) verlangt geradezu nach einem steifen Chassis und einem stabilen Pedalboden – andernfalls spürst du statt Details die Verwindung.
  • Wenn du eine Loadcell-Bremse verwendest, verbessert die Steifigkeit des Cockpits die Rundenzeit oft mehr als ein Upgrade des Lenkmoments.

Cockpit-Auswahl: Das Teil, durch das sich alles andere besser anfühlt

Ein gutes Cockpit erfüllt zwei Aufgaben: Es hält dein Lenkrad und deine Pedale fest, und es ermöglicht dir, in jeder Session dieselbe Körperhaltung einzunehmen. Dadurch fühlt sich jedes Spiel vorhersehbarer – und macht mehr Spaß.

Rig-Empfehlungen von SimXPro

  • X80 GT Sim-Racing-Cockpit – Stabil genug für starke Lenkeingaben und unwegsames Gelände, ohne dass sich das Cockpit verwindet.
  • XT120 GT Sim-Racing-Cockpit – Zusätzliche Steifigkeit, wenn du bei Bodenwellen ein wirklich fest verankertes Fahrgefühl möchtest.
  • R80 GT Sim-Racing-Cockpit – Ein guter Einstieg in die Welt der Cockpits, der sich im Vergleich zu Tischhalterungen bereits „realistisch“ anfühlt.

Sitzeinstellung: Deine „Fahrposition“ ist eine Leistungseinstellung

Bike- und Offroad-Titel übertreiben Geschwindigkeit und Bewegung. Ein stabiler Oberkörper und gestützte Schultern helfen dir, ruhig zu bleiben – selbst wenn du mit einem Controller oder einem kompakten Lenkrad spielst.

  • Wähle einen Sitz, der deine Hüften oder Beine auch bei längeren Sessions nicht einengt.
  • Halte deine Ellbogen leicht gebeugt, damit du Bodenwellen im force feedback abfedern kannst.
  • Wenn du einen Controller verwendest, stelle deinen Sitz so ein, dass deine Unterarme bequem aufliegen können.

Sitzempfehlungen, die gut zu diesem Spielstil passen

Monitor-Setup: Das schnellste „Gefühl“-Upgrade nach einem stabilen Rig

Dein Monitorständer ist der unbesungene Held: Er hält dein Display stabil und ausgerichtet und lässt sich einfach einstellen. Dadurch fühlen sich dein Sichtfeld und deine Sitzposition konsistent an.

Optionen für Monitorständer

Wichtige Einstellungen im Spiel (bevor du deine Hardware verantwortlich machst)

Diese Einstellungen benötigen 5–10 Minuten und beheben in der Regel 80 % der Beschwerden, dass sich „etwas falsch anfühlt“:

  • Lenk-Totzonen: Halte sie für Präzision auf losem Untergrund minimal.
  • FFB-Festigkeit: Offroad kann heftig werden – stimme es auf Kontrolle statt Bestrafung ab.
  • Kamerawackeln: Reduziere es, wenn du dadurch Bremspunkte oder Ideallinien verpasst.
  • Fahrhilfen: Reduziere sie schrittweise, sobald deine Sitzposition und Eingaben flüssiger werden.

Kurze Checkliste vor deiner ersten ernsthaften Session

  • Kalibriere Lenkradrotation und Pedalweg im Spiel (einmal durchführen und dann nicht weiter daran herumjustieren).
  • Stelle den Sitzabstand so ein, dass du die Bremse vollständig durchdrücken kannst, ohne dein Knie zu verriegeln.
  • Bringe den Monitor näher heran, als du denkst, und senke ihn dann etwas ab, damit deine Augen ganz natürlich auf den Horizont blicken.
  • Fahre 10 Minuten lang langsame Runden, um das Muskelgedächtnis aufzubauen, bevor du eine schnelle Runde versuchst.

Ein einfaches SimXPro-Setup, das funktioniert (und wie du es aufrüstest)

Wenn du einen klaren Upgrade-Pfad möchtest: Beginne damit, deine Sitzposition festzulegen (Sitz + Pedale), verbessere dann die Steifigkeit (Cockpit) und erweitere anschließend dein Sichtfeld (Monitor-Setup).

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