Du kannst jedes Rennspiel mit nahezu jedem Setup spielen. Aber es wirklich zu spüren? Das ist etwas anderes. #DRIVE Rally ist die Art von Fahrspiel, die ein schwaches Cockpit schnell entlarvt: schnelles Lenken, rasche Korrekturen und (oft) eine Handbremse, die genau dort sein muss, wo dein Muskelgedächtnis sie erwartet.
Hinweis zur Veröffentlichung: #DRIVE Rally wurde am 25. September 2024 im Early Access veröffentlicht (vollständige Veröffentlichung am 16. April 2025).
Dieser Leitfaden stimmt das Spiel auf die Hardware ab: Welches Cockpit sinnvoll ist, welcher Sitzstil zum Fahrstil passt und wie du über die Monitorposition nachdenken kannst, ohne es unnötig kompliziert zu machen.
Die wichtigsten Erkenntnisse zu #DRIVE Rally
- Montiere Handbremse und Schalthebel dort, wo dein Ellbogen ganz natürlich hinfällt – beim Rallye-Fahren ist das Muskelgedächtnis entscheidend.
- Ein stabiles Cockpit reduziert „Mikrobewegungen“, durch die sich das Auto nervös anfühlt.
- Stelle die Monitorhöhe richtig ein: Rallye fühlt sich falsch an, wenn dein Horizont zu hoch oder zu niedrig liegt.
Auswahl von Wheelbase, Pedalen und Controller (und warum dein Cockpit wichtig ist)
#DRIVE Rally läuft mit allem, von einem zahnradgetriebenen Einsteiger-Lenkrad bis zu einer direct drive wheelbase mit 20+ Nm. Entscheidend ist, das Cockpit an die erzeugten Kräfte anzupassen.
- Einsteiger-Lenkräder (Logitech G29/G923, Thrustmaster T248/T300) funktionieren am besten, wenn die Wheelbase-Halterung nicht wackelt oder sich verwindet.
- Mittelklasse direct drive (Fanatec CSL DD, Moza R9/R12, Asetek La Prima) profitiert von einem steifen 8020-Cockpit, damit das force feedback sauber bleibt.
- High-End direct drive (Simucube 2, Fanatec DD1/DD2, Asetek Invicta) verlangt geradezu nach einem steifen Chassis und einem stabilen Pedalboden – andernfalls spürst du Verwindung statt Details.
- Wenn du eine Load-Cell-Bremse verwendest, verbessert die Steifigkeit des Cockpits die Rundenzeit oft mehr als ein Upgrade des Lenkmoments.
Cockpit-Auswahl: das Teil, durch das sich alles andere besser anfühlt
Rallye- und Fahren auf losem Untergrund erfordern ständige Korrekturen. Wenn sich dein Cockpit verdreht, korrigierst du letztlich das Rig statt des Autos. Das Ziel ist einfach: Deine Eingaben sollen in die Simulation gelangen, nicht in die Rahmenverwindung.
Rig-Empfehlungen von SimXPro
- X80 GT Sim-Racing-Cockpit – Ein stabiles Cockpit, das sich nicht verdreht, wenn du Slides abfängst und das Gewicht verlagerst.
- XT120 GT Sim-Racing-Cockpit – Zusätzliche Steifigkeit für ein Setup mit Handbremse und Schalthebel sowie aggressives Gegenlenken.
- R80 GT Sim-Racing-Cockpit – Ein solider Ausgangspunkt, wenn du von einer Tischhalterung kommst und das echte Cockpit-Gefühl suchst.
Sitzeinstellung: Deine „Fahrposition“ ist eine Performance-Einstellung
Rallye- und Driftfahren belohnen schnelle Hände. In der Regel solltest du eine etwas aufrechtere GT-Position wählen, damit deine Arme frei arbeiten können und deine Ellbogen nicht an die Sitzwangen stoßen.
- Stelle den Sitz so ein, dass deine Handgelenke bei entspannten Schultern oben auf dem Lenkrad aufliegen können.
- Stelle sicher, dass Handbremse und Schalthebel erreichbar sind, ohne dich nach vorn lehnen zu müssen.
- Ziehe die Sitzschienen fest an – schon kleine Sitzbewegungen beeinträchtigen das Muskelgedächtnis.
Sitze, die gut zu diesem Spielstil passen
- Torq GT Sitz – Ein stützender Schalensitz, der deine Hüften stabil hält, wenn du schnell am Lenkrad arbeitest.
- Basic Leather Reclining Seat + Slider – Wenn du lange Rallye-Etappen fährst und auch gelegentlich Fahrspiele spielst, kann ein verstellbarer Sitz ein guter Kompromiss sein.
Monitor-Setup: Das schnellste „Gefühls“-Upgrade nach einem stabilen Rig
Beim Rallye geht es darum, die Straße frühzeitig zu lesen. Ein einzelner, korrekt ausgerichteter und nah platzierter Monitor kann einen riesigen Bildschirm übertreffen, der zu weit entfernt steht. Wenn du drei Monitore verwendest, sollte die Ausrichtung wichtiger sein als die Größe.
Optionen für Monitorständer
- Neigbarer Einzelmonitorständer – VESA 100/200 – Rallye belohnt Präzision. Die richtige Monitorhöhe und das richtige Sichtfeld sind oft mehr wert als ein „größerer“ Bildschirm.
- Leichtes Triple-Screen-Setup VESA 75–100 – Drei Monitore geben dir auf schmalen Straßen und in der Nähe des Grabens mehr Sicherheit.
Wichtige Einstellungen im Spiel (bevor du deine Hardware verantwortlich machst)
Diese Einstellungen dauern 5–10 Minuten und beheben normalerweise 80 % der Beschwerden nach dem Muster „Irgendetwas fühlt sich falsch an“:
- Lenkempfindlichkeit und Dämpfung: Halte die Steuerung direkt, ohne dass sie sich „nervös“ anfühlt.
- Handbremsenkalibrierung: Stelle sicher, dass sie 100 % erreicht, ohne dass du dir dabei den Arm aus dem Gelenk reißt.
- Gas-/Bremslinearität: Gleichmäßigere Kurven machen Schotter oft besser kontrollierbar.
- Beifahreransagen: Stelle die Lautstärke so ein, dass du den Blick nicht von der Strecke abwenden musst.
Zubehör, das tatsächlich einen Unterschied macht
Für #DRIVE Rally sind dies die Erweiterungen, die das Erlebnis meist am stärksten verbessern:
- Eine auf natürlicher Ellbogenhöhe montierte Handbremse, ohne dass du dich strecken musst.
- Ein sequenzieller Schalthebel oder ein H-Schalthebel – je nachdem, was du hauptsächlich fährst.
- Eine stabile Pedalplatte – Rallye-Bremsen wird unpräzise, wenn sich die Pedale bewegen.
Kurze Checkliste vor deiner ersten ernsthaften Session
- Kalibriere Lenkradrotation und Pedalweg im Spiel (einmal erledigen und danach nicht ständig weiter anpassen).
- Stelle den Abstand deines Sitzes so ein, dass du die Bremse vollständig durchdrücken kannst, ohne dein Knie zu überstrecken.
- Bringe den Monitor näher heran, als du denkst, und senke ihn dann etwas ab, damit deine Augen ganz natürlich auf den Horizont schauen.
- Fahre 10 Minuten lang langsame Runden, um das Muskelgedächtnis aufzubauen, bevor du eine schnelle Runde versuchst.
Ein einfacher SimXPro-Aufbau, der funktioniert (und wie du ihn aufrüstest)
- Cockpit: X80 GT Sim-Racing-Cockpit
- Sitz: Torq GT Sitz
- Monitorständer: Neigbarer Einzelmonitorständer – VESA 100/200
Wenn du einen klaren Upgrade-Pfad möchtest: Beginne damit, deine Sitzposition festzulegen (Sitz + Pedale), verbessere dann die Steifigkeit (Cockpit) und erweitere anschließend dein Sichtfeld (Monitor-Setup).





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