Ein Gurtsystem im Simracing ist eines jener Upgrades, die extrem klingen… bis man eine lange Sitzung ausprobiert und merkt, wie sehr es die Körperhaltung verändert.

Für manche Fahrer ist es reine Eintauchen ins Geschehen. Für andere ist es ein Werkzeug für Komfort und Beständigkeit — es hält dich fest, sodass deine Brems- und Lenkeingaben gleichbleibend bleiben.

Warum Simracer Gurte verwenden

  • Beständigkeit: Du stützt dich bei starkem Bremsen nicht mit den Armen ab.
  • Komfort: Du fühlst dich bei langen Sitzungen gut gestützt.
  • Eintauchen: Es verstärkt das „Rennwagen“-Gefühl, besonders in Kombination mit Bewegung oder taktilen Effekten.

Wann ein Gurtsystem keine gute Idee ist

  • Wenn deine Sitzposition falsch ist (zuerst die Haltung korrigieren).
  • Wenn der Gurt deine Atmung oder Schulterbewegung einschränken würde.
  • Wenn du ihn nicht sicher an einer geeigneten Rig-Struktur befestigen kannst.

Grundlagen des 4-Punkt-Gurtsystems für Sim-Rigs

Die meisten Sim-Setups verwenden ein 4-Punkt-Gurtsystem. Es ist einfacher als 6-Punkt-Renngurte und leichter mit typischen Sitzen und Rigs zu integrieren.

Passform- und Montagehinweise

  • Befestigungspunkte: Die Gurte müssen an einer stabilen Struktur befestigt werden. Aluminiumprofil-Rigs erleichtern dies, da man Befestigungspunkte sauber hinzufügen kann.
  • Gurtwinkel: Die Schultergurte sollten bequem nach hinten ziehen, nicht nach unten auf die Schultern.
  • Quick release: Es darf nicht lästig sein, in das Rig ein- und auszusteigen.

Produktoption

Wichtig: Gurte für Simracing sind für die Simulation gedacht. Wenn du Unbehagen, Taubheitsgefühle oder Schmerzen verspürst, höre auf, ihn zu benutzen, und passe dein Setup an (oder verzichte ganz auf den Gurt).

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