Je näher Ihr Bildschirm, desto „verbundener“ fühlt sich das Auto an. Die Monitorplatzierung ist ein Geometrieproblem: Abstand bestimmt FOV, Höhe bestimmt Komfort und die Position des Radstands bestimmt, wie nah Sie kommen können. So wählen Sie ein Layout, das sich natürlich anfühlt.
Gute Nachrichten: Die meisten „Gefühls“-Probleme sind keine Einstellungen – sie sind Flex, Sitzposition oder Bildschirmplatzierung. Beheben Sie diese und Ihre Rundenzeiten folgen meist.
Vergessen Sie „perfekte“ Screenshots – hier geht es um Komfort und Vertrauen auf der Strecke. Wir beginnen mit realen Messungen und enden mit kleinen Anpassungen im Sim.
In zwei Minuten
- Die Platzierung hinter dem Lenkrad kann FOV und Tiefenwahrnehmung verbessern.
- Die Platzierung über dem Lenkrad kann einfacher sein, wenn der Radstand den Bildschirm blockiert.
- Ihre Augen führen Ihre Hände – die Sichtanordnung ändert alles.
- Kleine Ausrichtungsfehler erzeugen große „falsches Auto“-Gefühle.
- FOV und Monitorabstand sind ein Paket.
- An der Halterung montiert vs. freistehend betrifft Vibrationen, nicht das Aussehen.
Warum Steifigkeit alles verändert
Eine gute Monitoranordnung reduziert die mentale Belastung. Sie hören auf, Geschwindigkeit und Abstand zu schätzen, und fahren stattdessen nach Bezugspunkten. Deshalb sind FOV, Abstand und Ausrichtung so wichtig.
Checkliste
- Wie tief ist Ihr Radstand und wie weit sitzt das Lenkrad vorne?
- Können Sie den Monitor so positionieren, dass Ihre Hände bei vollem Lenkeinschlag nicht anstoßen?
- Einstellmöglichkeiten: Höhe, Neigung, Rotation und Winkel des Seitenbildschirms.
- Bildschirmgröße und Seitenverhältnis (27/32 Triple, Ultrawide oder Einzelmonitor).
- VESA-Muster (75/100/200/400) und Monitorgewicht.
- Wie nah Sie die Bildschirme platzieren können, ohne das Lenkrad zu berühren.
- GPU-Ausgänge (DisplayPort/HDMI) und Ziel-Refresh-Rate.
Setup-Rezept
- Stellen Sie zuerst Sitz und Lenkrad ein, dann bringen Sie den Bildschirm so nah wie der Komfort es zulässt.
- Richten Sie die Augenhöhe an der Horizontlinie aus und vermeiden Sie Nackenneigung.
- Stellen Sie das FOV anhand der gemessenen Entfernung ein und justieren Sie dann für Komfort nach.
- Sichern Sie alles und überprüfen Sie es nach einer Woche Fahrzeit erneut.
- Stellen Sie zuerst Sitz- und Lenkradposition ein (verfolgen Sie kein FOV auf einem sich bewegenden Ziel).
- Platzieren Sie den mittleren Bildschirm so, dass der Horizont natürlich auf Augenhöhe liegt.
Rig-Hinweise
Stellen Sie das FOV nicht um eine temporäre Sitzposition herum ein. Sperren Sie zuerst die Ergonomie, dann platzieren Sie die Bildschirme. Diese Reihenfolge verhindert endlose Nacharbeit.
Relevante SimXPro Optionen
- GT - RS Einzelmonitorhalterung — Eine integrierte Einzelmonitorhalterung, die um das GT‑RS Cockpit herum entworfen wurde.
- Einzelmonitorständer neigbar - VESA 100/200 — Ein freistehender Einzelmonitorständer mit breiter VESA-Unterstützung und Neigung.
- GT - RS GT Sim Racing Cockpit — Ein steifes GT-Stil Aluminiumprofil Cockpit mit einem starken Upgrade-Pfad.
Vermeiden Sie diese Fehler
- Den Bildschirm zu hoch einstellen, „weil es auf Fotos richtig aussieht“.
- Weit hinten sitzen und ein großes FOV zur Kompensation verwenden.
- Bezel-Korrektur ignorieren und sich wundern, warum sich Kurven seltsam anfühlen.
- FOV nach „Gefühl“ einstellen, ohne den Abstand zu messen.
- Triples an einem wackeligen Ständer montieren und wackelnden Bildschirmen hinterherjagen.
- Den mittleren Bildschirm zu hoch anbringen und „nach oben“ auf die Scheitelpunkte schauen.
FAQ
Ist es schlecht, wenn das Lenkradteil einen Teil des Bildschirms blockiert?
Nicht unbedingt. Viele bevorzugen den Bildschirm nah, auch wenn die Basis einen kleinen Teil des Armaturenbretts verdeckt. Entscheidend sind Komfort und konsistente Sichtlinien.
Sollten Monitore am Rig befestigt werden?
Integrierte Halterungen bewegen sich mit dem Cockpit und können sehr stabil sein. Freistehende Ständer können Vibrationen isolieren und die Positionierung in manchen Räumen erleichtern.
Brauche ich eine hohe Bildwiederholrate?
Höhere Bildwiederholrate kann Unschärfe reduzieren und bei kleinen Lenkkorrekturen helfen, aber Stabilität, FOV und konstante FPS sind wichtiger als die Zahl.
Ist Triple besser als Ultrawide?
Triples bieten mehr seitliches Sichtfeld und bessere Tiefenwahrnehmung beim Kurveneingang, benötigen aber Platz und Aufbauzeit. Ultrawide ist einfacher und aufgeräumter.
Fazit: Streben Sie nach ruhiger Zuversicht. Stabile Montage, sinnvolle Einstellungen und eine bequeme Position erleichtern alles andere — und daraus resultiert meist die Rundenzeit.
Möchten Sie tiefer einsteigen? Durchstöbern Sie unsere Sim Racing Guides für weitere Kaufratgeber, Kompatibilitätsprüfungen und Setup-Tipps.
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